Apfelweingaststätte

Frankfurt am Main, Sachsenhausen,

Speisegaststätte

« Kanonesteppel »

Bereits seit 1906 existiert diese urtypische Sachsenhäuser Apfelweingaststätte.

Ab 01. Januar 2011 ist Peter Girmond Chef des Kanonesteppel, er hat damit das Management und die Gesamtverantwortung übernommen. Die verpflichtende Tradition der Essenskultur - Frische und Qualität - wird er sorgsam und erfolgreich pflegen und fortentwickeln.

Peter Girmond organisierte und verantwortete viele Jahre, bis Dezember 2010, die Küchenleistung als verantwortlicher Küchenchef. Er sorgte dafür, daß die Qualität des Fleisches, der Salate und der Beilagen sowie des Fischangebotes tagtäglich den Erwartungen und hohen Anforderungen der Gäste entsprach. Als gelernter Metzger wurden und werden unter seiner Aufsicht alle Würste, Sülzen, Füllungen usw. immer frisch hergestellt und munden daher bekömmlich. Diesem gästeorientierten Grundprinzip hat sich Peter Girmond verpflichtet - er wird dies selbstverständlich wie bisher weiterführen.

Das besondere Augenmerk des Speisenangebotes gilt generell der Frische und der Qualität. Zum Beispiel die Salate: Die Schnippelbrigade (Beiköche), vier von 17 Mitarbeitern, beginnt jeden Tag, (sonntags nie!) um 06:00 Uhr morgens mit dem Waschen und Schnitzeln von täglich angelieferten frischen Salaten und Gemüse. Keine Dosenware wird den Gästen vom engagierten freundlichen Personal serviert.

Ebenso selbstverständlich keine Tiefkühlkost und keine Bratkartoffeln aus der Friteuse, hier gilt, was der Name schon sagt: aus der Bratpfanne. Frische ist das Erfolgskonzept. Auch bei den üppigen Salatangeboten. Sei es als Beilage oder zubereitet als Salatteller in unterschiedlichen Variationen. Die feine Hausmannskost wird stets mit regionalem Bezug und starkem Frankfurter sowie hessischem Kern ausgesucht und zubereitet.

So bleibt das wichtige, aber als sensibel zu benennende Thema Apfelwein: Nach der Streuobstapfelernte aus der Umgebung, d.h. aus Taunus, Wetterau, Odenwald und Spessart, werden viele Äpfel im Hof gekeltert. Zunächst wird der „Süße“ kredenzt, nach dem Gärungsbeginn, ausgelöst durch die natürlichen Hefen der Streuobstäpfel, der „Rauscher“. Anschließend erfolgt der Ausbau zum Apfelwein nach alter Keltertradition in großen, alten Eichenfässern, welche in den Kellern lagern. Der nun ausgebaute Apfelwein wird von Herrn Girmond nach dem erfolgreichen Keltern und Reifen persönlich gustiert. So ist ein kerniger, milder, als zünftig und deftig zu bezeichnender, dennoch herzhafter Apfelwein, ein absolutes Naturprodukt von individueller Kanonesteppel-Qualität garantiert.

Die Küchenbrigade erwartet Ihre Bestellungen durchgehend von 11:30 Uhr, sommers bis 22:00 Uhr, winters bis 23:00 Uhr - danach werden Speisen aus der kleinen Karte angeboten. Die Küche ist also ohne Unterbrechung geöffnet.

Die vier täglich wechselnden Mittagsgerichte ab 11:30 Uhr, freitags ab 11:15 Uhr, finden Sie auch weiterhin an der Toreinfahrt auf handbeschriebenen Schiefertafeln. Ab 15:00 Uhr sind die vier bis fünf ebenfalls täglich wechselnden Abendgerichte angeschlagen. Die Vorschau auf die Mittagsgerichte des nächsten Tages lesen Sie auf einer Schiefertafel im mit alten Bäumen bewachsenen, blumenumrankten, großflächigen Innenhof mit ca. 200 Plätzen. Im Schatten der bejahrten, ehrwürdigen Platanen genießen Sie die sommerliche Ruhe einer innerstädtischen Oase. 

Sie erwartet eine gutbürgerliche, regionale Küche. Täglich werden serviert:

Frankfurter Spezialität: Grüne Soße, Haspel, Haxen, Leber, Rippchen, Schäufelchen, Schlachtplatten, Schnitzel, Solber, Steaks, Suppen, Tatar, Würste, Käse und Dessert sowie Variationen von täglich frischen Salaten. Besonders beliebt ist am Mittwoch und am Freitag der frische Fisch. In der Regel werden zwei bis vier Fischarten angeboten - in der Pfanne goldgelb gebraten oder im Ofen gedünstet.